Einladung zu Vollversammlung

Bibliolog – weil jede und jeder etwas zu sagen hat

Am Donnerstag, den 25. Februar 2016 laden wir Euch in die Pfarre Heiliger Geist, Schumpeterstr. 3 nach Urfahr ein. Den Vormittag wird die Referentin Johanna Raml-Schiller für uns gestalten. Beginn ist um 9:30 Uhr. Gemeinsam werden wir uns mit biblischen Texten auseinandersetzen und ungewohnte Sichtweisen einnehmen. Ab 14 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen für alle, die erst am Nachmittag dazu kommen. Von 14:30 Uhr – 17:30 Uhr gibt es Berichte aus den Gremien, Neues von der betrieblichen Gesundheitsförderung u.v.m. Wir freuen uns auf Euch!

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Buchtipp

Konfessionslos glücklich: Auf dem Weg zu einem religionstranszendenten Christsein von Hans-Martin Barth (Autor)

Leise ist dieses Buch, doch radikal in seinen Fragen und herausfordernd in den Konsequenzen, die es zieht. Hans-Martin Barth fragt im ersten Teil seines Werkes nach der Religiosität des Menschen. In sorgfältiger Darstellung des gegenwärtigen Forschungsstandes zeigt er: Menschen sind nicht „von vorneherein“ religiös! Wenn immer mehr Frauen und Männer Kirche, Konfession und Religion als für ihr Leben belanglos empfinden, dann verwirklichen sie nur eine der menschlichen Möglichkeiten, das Leben zu deuten. Es geht auch ohne Religion und – es geht gut!
Ist also das Christentum in Europa dem Untergang geweiht? Nein, meint Hans-Martin Barth. Aber wer verhindern will, dass das Christsein in Zukunft bestenfalls noch in einer sektenhaften Sonderwelt weiter existiert, der muss Wege finden, die Botschaft Jesu jenseits von Konfession und Religion neu zu sagen. Das verlangt radikalen Wandel: In der Theologie und der Sprache des Glaubens, im Verständnis der Kirche und in ihrer Struktur, in der Weise des kirchlichen Handelns in Liturgie und Präsenz in der Welt. Ein aufrüttelndes Werk – hellsichtig und berührend.

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Wagemutig und kreativ sein

Die Seelsorge unter missionarischem Gesichtspunkt verlangt, das bequeme pastorale Kriterium des „Es wurde immer so gemacht“ aufzugeben.

Ich lade alle ein, wagemutig und kreativ zu sein in dieser Aufgabe, die Ziele, die Strukturen, den Stil und die Evangelisierungs-Methoden der eigenen Gemeinden zu überdenken.

Papst Franziskus, Evangelii Gaudium 2013

 

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Zum Thema Asylwerber

„Hast du kein ungutes Gefühl, wenn du zu den Asylwerbern gehst?“ werde ich nach meiner gestrigen Nachtschicht in einem Übergangswohnheim gefragt.

Bei dieser Frage denke ich an die Begegnungen letzter Woche in einem Asylwerberheim. Dort habe ich einen Musikworkshop angeboten. Natürlich war um die veranschlagte Zeit keiner außer mir und den Musikinstrumenten da. Aber so nach und nach kamen immer mehr Menschen. In einer kleinen Runde von etwa 9 Leuten saßen wir zusammen. Wir haben miteinander getrommelt, gesungen, Gitarre gespielt… Fast so, als würden wir uns schon ewig kennen. Es waren schöne Stunden. Unkompliziert und unbeschwert. Die jungen Somalier – vor allem die Kinder – waren richtig begeistert und wollten gar nicht mehr aufhören. Auch mir hat das Treffen viel Spaß gemacht und mittlerweile hat sich sogar fast so etwas wie eine Freundschaft entwickelt.

Am Ende ergab sich ein nettes Gespräch mit den Afrikanern. Ich erinnerte mich dabei an den Zairisch-deutschen Chor mit Asylwerbern, in dem ich vier Jahre lang mitgesungen habe. Viele Lieder davon haben sich tief eingeprägt.

Damals wollte ich in erster Linie etwas gegen den Fremdenhass tun, der sich in Deutschland in Anschlägen auf Asylwerberheime geäußert hat. Heute sage ich: Christsein drückt sich für mich ganz konkret im alltäglichen Handeln und in meinem Umgang mit Anderen aus. Gerade das aktuelle Flüchtlingsdrama bietet Gelegenheit, das Christsein in dieser Form aktiv zu leben.

                                                                                              Angelika Sollak

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Info-Brief des Vorstands

Liebe Mitglieder der Berufsgemeinschaft !

Seit den Neuwahlen im Februar sind wir, Bernadette, Sr. Petra und Angelika als Vorstand der Berufsgemeinschaft der pfarrlichen PastoralassistentInnen tätig. Es ist eine gute und sehr schöne Zeit, die wir bisher miteinander verbracht haben. Nicht nur die Arbeit, sondern auch das Persönliche hat seinen Platz und ist die Basis für unser gutes Miteinander. Wir sind dabei uns einzuarbeiten und die weiteren Schritte zu planen.

Wir haben uns dazu entschieden, den Blog der Berufsgemeinschaft wieder aufleben zu lassen und werden neben eigenen Beiträgen in diesem Jahr auch kurze Impulse von Papst Franziskus online stellen.

Für unsere Arbeit im Vorstand ist uns der Kontakt mit Euch KollegInnen ein Anliegen, die Vernetzung in den Gremien und auch die Öffentlichkeitsarbeit ist uns wichtig. Außerdem möchten wir uns auch mit dem sich verändernden Berufsbild (Seelsorgeraumarbeit,…) auseinandersetzen. Als nächstes steht die Planung der Vollversammlung am 25.02.2016 an.

Wir freuen uns über Eure Anregungen und Anliegen. Für Fragen rund um Mitgliedschaft und –Beitrag wendet Euch bitte direkt an Sr. Petra.

Für viele KollegInnen sind Aufgaben rund um die Flüchtlingsbetreuung zusätzlich Teil des Arbeitsalltages geworden. Wir nützen diese Gelegenheit und sagen euch DANKE dafür!

Danke, dass Ihr Euch so ins Zeug legt.

Danke für Eure Zeit und Energie, für die Begleitung von Ehrenamtlichen, für Konfliktmanagement und für ein Willkommen in Österreich.

Wir vom Vorstand der Berufsgemeinschaft wünschen Euch wieder einen guten Einstieg ins Arbeitsjahr! Denjenigen, die an einer neuen Stelle beginnen wünschen wir eine gute Zeit des Kennenlernens und Hineinwachsens!

Für Euch alle: Möge das Jahr nicht so hitzig beginnen, wie die vergangenen Sommerwochen. Mögen neue Ideen und Herausforderungen Euren Alltag mit Freude bereichern und Euch stärken

Das wünschen euch

Angelika, Sr. Petra, Bernadette

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